Minuten Lesezeit,  Wörter, zuletzt aktualisiert am 21.06.2023

Einkommmensschutz - Berufsunfähigkeitsversicherung

Die 5 häufigsten Fehler beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung !

Du hast dich dazu entschlossen, dein Einkommen und damit auch deinen Lebensstandard abzusichern. Jetzt fragst du Dich sicherlich, was du bei Vertragsabschluss beachten solltest. In diesem Artikel stellen wir dir die 5 häufigsten Fehler beim Vertragsabschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung auf, die du damit hoffentlich vermeidest kannst. 

Falsche Beantwortung der Gesundheitsfragen

Eine der zentralen Bestandteile einer Berufsunfähigkeitsversicherung bilden die Gesundheitsfragen im Antrag. Diese sind wie der Airbag im Auto extrem wichtig, wenn du den Schutz (die Leistungen) wirklich benötigst - also wenn du aufgrund von Erkrankungen oder einem Unfall berufsunfähig wirst. In jedem Antrag findest du verschiedene Gesundheitsfragen, die du gemäß Versicherungsvertragsgesetz (VVG) (Stichwort: vorvertragliche Anzeigepflicht) wahrheitsgemäß und vollständig beantworten musst

Achtung

Was passiert, wenn ich selber eine Risikovoranfrage stelle oder Gesundheitsfragen im Vorfeld nicht anonym beantworte?

Bereits hier lauert ein Kardinalsfehler mit der Beantwortung der Gesundheitsfragen im BU-Antrag. Hier erfährst du, warum eine anonyme Risikovoranfrage so wichtig ist und was es in diesem Kontext mit dem sogenannten Hinweis- & Informationssystem (kurz HIS) der Versicherer zu tun hat.

Folgen einer nicht wahrheitsgemäßen Beantwortung der Gesundheitsfragen

Wenn du Erkrankungen, nach denen im Antrag gefragt wird, verschweigst, passiert zunächst einmal nichts. Allerdings kann es im Leistungsfall (genauer gesagt in den ersten 10 Jahren nach Vertragsabschluss) dazu kommen, dass der Versicherer prüft, ob deine Angaben wahrheitsgemäß und vollständig beantwortet wurden. Hierzu wird er aller Voraussicht nach Einsicht in deine Patientenakte verlangen. Bereits bei Vertragsabschluss kannst du hierzu einwilligen oder du kannst darauf bestehen, dass im Leistungsfall erneut deine Erlaubnis eingeholt werden muss. Letztendlich kommt es jedoch auf das selbe Ergebnis raus. Möchtest du Leistungen aus deiner Berufsunfähigkeitsversicherung beantragen, hat der Versicherer das Recht, deine Angaben aus dem Antrag zu überprüfen. Somit kommst du um eine Einwilligung nicht herum. 


Stellt sich nun heraus, dass du eine Erkrankung verschwiegen hast, so kann dies im schlimmsten Fall dazu führen, dass du gegen die Vertragsbedingungen und Pflichten als Vertragspartei verstoßen hast und die Versicherung leistungsfrei wird. Dies bedeutet, dass die Versicherung dir keine Berufsunfähigkeits-Rente zahlen muss und der Vertrag zudem aufgelöst/gekündigt wird. 


Im Worst-Case hast du also mehrere Jahre Beiträge gezahlt und erhältst im Leistungsfall trotzdem keine Leistungen bzw. nicht die vereinbarte Berufsunfähigkeits-Rente. Solche Szenarien sind jedoch unter Berücksichtigung einiger Schritte vermeidbar.


Tipp:

Durch eine professionelle und persönliche Beratung mit einem Fachmann/-frau kannst du das Risiko für eine Falschbeantwortung der Gesundheitsfragen vermeiden. Ein Experte für Arbeitskraftabsicherung kennt zudem Schritte und Wege, in denen du auch als Kunde, der eventuell gesundheitlich einige Vorerkrankungen hat, eine optimale Absicherung deines Einkommens bekommst. Wenn du schlimme Schmerzen im Bauch hast, wirst du auch nicht selber auf Google recherchieren, sondern wegen der Bauchschmerzen zu einem Arzt gehen, der dafür die entsprechende Ausbildung hat.

Auf die Meinung anderer verlassen (Freunde, Familie & Siegel)

Du bist derjenige, der den Vertrag abschließt und der mit den Bedingungen und den Besonderheiten des Tarifes leben muss - und vor allem im Leistungsfall darauf angewiesen ist, dass die Leistungen zu dir passen und gut sind. Erfahrungen von Freunden oder Familie sowie Siegel mögen schön und gut sein, doch wie heißt es so schön: Drum prüfe, wer sich bindet. Und das solltest du auch mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung machen. Im Idealfall läuft dieser Vertrag bis ins hohe Alter/bis Renteneintritt, sodass du dir sicher sein solltest, dass du auch eine Absicherung hast, die leistet, wenn sie soll.

Achtung

Siegel und "Zertifikate" sollten niemals als ausschlaggebendes Entscheidungskriterium genommen werden. Kennst du die Bedingungen und Kriterien, nach denen das Siegel bzw. Testurteil vergeben wurden? Passen diese Kriterien überhaupt zu deinen Präferenzen? Wer hat die Testurteile in Auftrag gegeben und wurde dafür sogar bezahlt. Alles das sind Fragen, die du dir stellen solltest, bevor du deine Entscheidung von einem Siegel oder Testurteil abhängig machst. Aus der Erfahrung können wir dir sagen, dass Siegel häufig nur einen kleinen Ausschnitt an Leistungsumfang widerspiegeln und im schlimmsten Fall gar nicht auf deine Bedürfnisse abgestimmt sind.

Beispiel aus der Praxis

Ein Kunde hatte vor 8 Jahren eine Berufsunfähigkeitsversicherung bei einem Vergleichsportal im Internet abgeschlossen. Damals hatte der Tarif laut Vergleichsportal die Note "1,8 - gut". Für den Kunden damals ausreichend, um diesen Tarif abzuschließen. Bei einem Erstgespräch vor einem Jahr mussten wir jedoch beim Blick in die Tarifbedingungen feststellen, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung für den Kunden ungeeignet war und im Leistungsfall vermutlich nie leisten würde, da die Bedingungen für seine spezielle berufliche Konstellation Ausschlüsse und Leistungseinschränkungen beinhaltete. 


Wäre es bei diesem Kunden zu einem Leistungsfall gekommen und er hätte die damalige Berufsunfähigkeitsversicherung in Anspruch nehmen wollen, wäre aller Voraussicht nach eine Ablehnung seitens der Versicherung gekommen. Auch wenn der Tarif und das entsprechende Siegel zwar gut aussahen, zeigte jedoch erst der Blick in die Tarifbedingungen, dass der Tarif für den Kunden unbrauchbar war. 


Man sollte also niemals aufgrund der Meinung, Erfahrung oder Bewertung anderer auf sich selber schließen. Dafür ist jeder Mensch zu unterschiedlich und bevorzugt unterschiedliche Kriterien, die bei der Auswahl des passenden Tarifes entscheidend sind. 

Tipp

Erfahrungen von Bekannten, Freunden oder Familie sowie Testurteile/Siegel können sicherlich als erste Anhaltspunkte verwendet werden. Alleinig darauf verlassen sollte man sich jedoch niemals. Einzig und alleine der Blick ins Kleingedruckte kann dir zeigen, ob der Tarif auch zu dir passt und das verspricht, was er zu sein scheint. Ein Fachmann kann dich hierbei unterstützen und dir dabei helfen, auf die Aspekte im Bedingungswerk zu achten, die für dich und deine individuelle Situation passend sind. 

Das erstbeste Angebot annehmen

Versicherungen funktionieren genau wie jedes andere Unternehmen - In der Regel betreiben Unternehmen Mischkalkulation. Dies bedeutet vereinfacht ausgedrückt, dass die Produkte und Dienstleistungen so kalkuliert werden, dass einige Produkt aus dem "Sortiment" bewusst günstig/preiswert angeboten werden, andere hingegen teuer bzw. "überteuert". Die günstigen Angebote sind sozusagen die "Lockvögel", die den Kunden in den Laden bringen soll. Wenn man es richtig machen würde, würde man sich die Prospekte anschauen und nur die günstigen/preiswerten Angebote in Geschäft A kaufen, dann zum nächsten Geschäft fahren und dort den Artikel besorgen, der dort günstig ist. Viele machen das, wenn es um den wöchentlichen Lebensmitteleinkauf geht, warum also nicht, wenn es um das wichtige Thema Versicherungen und Absicherung der Familie geht zumal der Aufwand hier nur einmalig ist und nicht wöchentlich.

Achtung

Nach wie vor haben viele Haushalte alle Versicherungen (KFZ, Privat-Haftpflicht, Hausrat, Rechtsschutz, BU, etc.) bei einer Versicherungsgesellschaft. Häufig wird seitens der Versicherungsvertreter damit geworben, dass dies günstiger ist, weil sogenannte Bündelrabatte erteilt werden können. Aus der Beratungspraxis können wir dir aber sagen, dass 1. trotz der Bündelrabatte eine Absicherung der Risiken bei verschiedenen Versicherer günstiger ist und 2. keine Versicherung gleichzeitig in allen Bereichen leistungstechnisch die besten Versicherungen hat. Das bedeutet (plakativ gesprochen), dass du dir zwar ein bis zwei gute Eier ins Nest legst, die anderen aber faul sind. Wenn du mehr über das Problem mit Bündelrabatten und allen Versicherungen bei einer Versicherung erfahren willst, dann erfährst du in diesem Artikel mehr dazu. 

Zum Nachdenken

Du hast alle Versicherungen bei einer Versicherung. Darunter befindet sich auch deine Rechtsschutzversicherung. Nun hast du einen Schadenfall am Wohngebäude (Schadenhöhe 52.000€) und reichst den Schaden bei deiner Versicherung ein. Diese lehnt ab, aber du bist dir sicher, dass deine Versicherung leisten muss, da dies so in den Bedingungen geregelt ist. Um deinen Anspruch geltend zu machen, willst du deine Rechtsschutzversicherung (Vertragsrecht) einschalten. Diese ist aber bei der selben Versicherung wie die, wo du dein Wohngebäude versichert hast.

Was denkst du wird passieren? Hat die Versicherungsgesellschaft wohl Lust, das eigene Unternehmen oder Schwester/-Tochterunternehmen zu verklagen?

Beispiel aus der Praxis

Die vierköpfige Familie B. aus Nordrhein-Westfalen kam letztes Jahr aufgrund einer Empfehlung zu uns in die Beratung. Bislang hatten Sie alles bei der Versicherungsagentur der A****** um die Ecke - ein ehemaliger Klassenkamerad des Vaters. Nach einem ausführlichen Erstgespräch und einer detaillierten Bestandsaufnahme konnten wir die Leistungen des Kunden in jedem einzelnen Bereich (insgesamt hatte die Familie 8 Versicherungen) erheblich verbessern und zudem konnte die Familie im Jahr 796€ an Beiträgen einsparen, mit denen Sie die Sparbüchse der beiden Kinder füttern konnten. 


Unmöglich? Nein. Sogar sehr einfach, wenn man mehrere Tarife miteinander vergleichen kann. Mit großer Wahrscheinlichkeit könnten mehrere Millionen Haushalte in Deutschland jedes Jahr einen Teil ihrer Beiträge sparen und ihre Leistungen erheblich optimieren, wenn nicht der Irrglaube herrschen würde, dass man besser aufgestellt sei, wenn man alle Versicherungen bei der selben Versicherungsgesellschaft hat. Schade, tragisch und ärgerlich zugleich.

Tipp:

Als unabhängiger Versicherungsmakler bieten wir kostenlose und unverbindliche Vertragschecks an. D.h. wir prüfen alle Verträge auf ihre Leistungen und Beiträge. Im Schnitt sparen Kunden 574€ pro Jahr und können ihre Leistungen ins ausnahmslos allen Bereichen verbessern. Dazu musst du dich lediglich bei uns melden und kostenlos deine Verträge von unseren Versicherungsfachmännern/-frauen überprüfen lassen. Was hast du zu verlieren? 

Die richtige Absicherungshöhe (BU-Rente)

Wenn man im Internet nach der richtigen Absicherungshöhe für eine Berufsunfähigkeitsversicherung sucht, findet man zahlreiche Antworten und Artikel. Letztendlich musst aber du alleine entscheiden, welche Absicherungshöhe sinnvoll ist. Hierfür gibt es zwei Varianten, die dir einen Anhaltspunkt dafür geben können, welche monatliche BU-Rente du absichern solltest. Zum einen kannst du dich an deinen Ausgaben/Fixkosten (Ausgabenabsicherung) orientieren, zum anderen an deinem tatsächlichen Einkommen (Einkommensabsicherung). Niemand außer dir sollte diese Entscheidung treffen, denn nur du kennst deine persönliche Situation. Wichtig ist, dass du dabei auch zukünftige Entwicklungen/Vorhaben (Bauvorhaben, Geburt Kind, etc.) mit einkalkulierst. Hierbei kann es allerdings auch sinnvoll sein, auf die sogenannten Nachversicherungsoptionen zu achten, die von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich ausgestaltet sind.


Achtung


Laut GDV (Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft) haben rund 50 Prozent der Menschen, die eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben, eine monatlich Summe abgesichert, die bei rund 834€ im Monat liegt. Welcher Alleinstehende(r), geschweige denn welche Familie, kann mit 834€ im Monat bei steigenden Mieten und Lebensmittelkosten leben? Niemand. Letztendlich kann man in diesen Fällen sogar behaupten, dass diese umsonst den Beitrag für eine BU bezahlen, da selbst die Grundsicherung für Paare bei rund 800€ im Monat liegt. 

1. Ausgabenabsicherung

Ein Weg, die passende Absicherungshöhe für deine Berufsunfähigkeitsrente zu finden, ist der Blick auf deine Ausgaben. Erstelle dir einen Haushaltsplan, bei dem du dir die vergangenen 6-12 Monate anschaust und detailliert aufschreibst, welche Ausgaben du jeden Monat hast. Egal ob Miete, Lebensmittelausgaben, Handyrechnung, Friseurkosten, Abos (Netflix, Spotify etc.), Strom oder auch Verbindlichkeiten (Kredittilgung etc.) sollten hier genannt werden. Diese Variante ist diejenige, die wirklich nur das absichert, was du tagtäglich benötigst. Keine Rücklagen für den Urlaub, keine monatlichen Bestandteile, die auf dein Depot fließen, sondern wirklich nur das, was du zum Existenzminimum brauchst. 

2. Einkommensabsicherung

Neben einer Orientierung an deinen Ausgaben kannst du natürlich auch nach deinem Einkommen schauen. Hier sprechen wir dann von einer Absicherung deines Lebensstandards - also auch Dingen wie Urlauben, Freizeitaktivitäten etc. Dinge die man zum Leben nicht unbedingt benötigt, die aber trotzdem wichtig sind. Hierbei gilt es darauf zu achten, welche Absicherungshöhen die Versicherungen anbieten. Hierbei zeigt sich einmal mehr, dass man sich mehrere Angebote einholen sollte. Denn wenn du beispielsweise 3.000€ monatlich verdienst und diese möglichst großzügig absichern willst, musst du schauen, welche maximale Absicherungshöhe die Versicherungen anbieten. Manche gehe dabei von deinem Bruttoeinkommen aus und sichern beispielsweise maximal 60% ab, andere vom Nettoeinkommen und sichern beispielsweise 80% ab. Zudem gelten bei vielen Versicherungen ab 2.500 Euro teilweise strengere Anforderungen, beispielsweise ärztliche Untersuchungen usw.

Tipp

Wir empfehlen dir immer eine möglichst hohe Absicherung, denn auch bei Berufsunfähigkeit möchtest du vermutlich weiterhin mit deiner Familie in den Urlaub und deine zusätzliche Rentenversicherung besparen etc. Ein Kriterium, was hier natürlich einen gewissen Stellenwert hat, ist die Beitragshöhe. Wenn ich nur 1.500 € anstatt 3.000€ absichere, zahle ich natürlich auch nur die Hälfte der Beiträge. Es ist daher umso wichtiger zu schauen, wie deine individuelle Situation ist und welche vertragliche Ausgestaltung sinnvoll ist.

Das richtige Endalter 

Wie lange sollte eigentlich deine Berufsunfähigkeitsversicherung laufen? Also zu welchem Alter sollte deine Versicherung auslaufen/beendet werden? Wir wollen ehrlich sein - sinnvoll ist es mit Sicherheit so lange wie möglich (aktuell 67 -Renteneintritt), aber man muss eben auch darauf achten wie deine individuelle Situation und Lebensplanung aussieht. Auch wenn es verlockend ist, den Vertrag nur bis zum 60. Lebensjahr laufen zu lassen, sollte einem bewusst sein, welche Konsequenzen dies hat. Falls du mit dem 61. Lebensjahr berufsunfähig wirst und jedes Jahr 65.000€ verdienst, hast du ohne sonstige Absicherung (Grundsicherung etc. mal ausgenommen) bis zum Renteneintritt eine Lücke von 390.000 (65.000 € mal 6 Jahre) . Nicht gerade wenig. 

Achtung

Gerade die Kombination von Absicherungshöhe und Endalter sollten bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung immer zusammen betrachtet werden. Stell dir vor du sicherst lediglich deine Ausgaben (die notwendigen Fixkosten) ab. Wenn du nun mit 55 berufsunfähig wirst und das Endalter bei 61 liegt, fehlen dir sechs Jahre lang Einnahmen, die zum Beispiel für deine private Altersvorsorge oder die Schlussrate deiner Immobilienfinanzierung gedacht waren. Selbst wenn dies "nur" 750€ pro Monat sind, bedeutet dies, dass dir mit Renteneintritt rund 50.000€ fehlen. 

Abwägungssache

Je höher das Endalter liegt, desto höher ist auch der Beitrag - und zwar nicht proportional. Vereinfacht ausgedrückt: Deine BU (Berufsunfähigkeitsversicherung) mit 2.000€ monatlicher Absicherung und Endalter 63 kostet dich 62,99€. Bei einem Endalter von 67 hingegen müsstest du monatlich 83,23€ zahlen. D.h. wir sprechen hier von einer Differenz von 20,24€ jeden Monat. Wenn du nun 30 Jahre alt bist (und noch 33 Jahre bis zum Endalter 63 hast) "sparst" du im Laufe der Zeit rund 8.000€. Erstmal viel Geld, doch im Vergleich zu den rund 1.200€ die dir bis 67 jeden Monat fehlen (angenommen du erhältst bei Berufsunfähigkeit Grundsicherung in Höhe von rund 800€ vom 63-67. Lebensjahr), dann fehlen dir hingegen rund 55.000€. Rein rechnerisch betrachtet macht eine Abkürzung des Endalters in diesem Fall also wenig Sinn. Wenn die Spanne jedoch größer ist, die Differenz vernünftig angelegt wird und du aufgrund deiner Lebensplanung im Alter nicht so viel Geld benötigst, kann es wieder sinnvoll sein. 


Tipp:

Du solltest bei der Auswahl des Endalters immer alle Faktoren und Eventualitäten berücksichtigen. Ein Berater hilft dir hierbei gerne weiter, sodass du das für dich passende Endalter findest. Gerade bei Beamten und Menschen, die vorzeitig in den Ruhestand/Pension gehen (wollen), kann eine Abweichung vom maximalen Endalter eventuell und unter Berücksichtigung bestimmter Faktoren sinnvoll sein. 

Grundsätzlich gilt jedoch: Das maximale Endalter wählen.

Das sagen über 250 begeisterte Kunden:

*Die Inhalte in diesem Artikel wurde sorgfältig recherchiert. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Inhalte. Wenden Sie sich im Zweifelsfall oder bei Rückfragen bitte an den Autor des Artikels oder schreiben Sie uns eine Mail an kontakt@finanzberatung-schmitt.de.

Fehler können passieren – entscheidend ist, wie man damit umgeht

Timo Schmitt (B. Sc.)

Experte für Unfallversicherungen

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