Grundfähigkeitenversicherungen

Was passiert, wenn Sie nicht mehr dazu in der Lage sind Grundfähigkeiten wie Gehen, Stehen, Auto fahren oder Treppensteigen nicht mehr bewältigen können. Wer sorgt dafür, dass Ihr Einkommen weiter fließt. Eine Grundfähigkeitenversicherung als eine Form der Arbeitskraftabsicherung kann dies.

  • Heben
  • Sehen
  • Hören
  • Listenelement #3
  • Stehen
  • PKW fahren

Wo ist der Unterschied zur Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die Grundfähigkeitsversicherung sichert im Gegensatz zur Berufunfähigkeitsversicherung nicht die Arbeitskraft ab, sondern nur bestimmte (Grund-)Fähigkeiten.  Viele Versicherer unterteilen die Fähigkeiten in zwei Gruppen. Unter den sogenannten Fähigkeitskatalog A fallen meist Sehen, Sprechen und der Einsatz der Hände. 

Wenn drei Fähigkeiten aus dem Katalog B wegfallen zahlt die Versicherung beispielsweise auch. Hierzu zählen Hören, Gehen, Treppen steigen, Sitzen, Knien oder Bücken, Stehen, Arme bewegen, Heben und Tragen oder Auto fahren.

Allerdings unterscheiden sich die Tarife und Bedingungen teilweise sehr stark voneinander. Gerade bei den Definitionen der einzelnen Grundfähigkeiten ist äußerste Vorsicht geboten. Denn es macht beispielsweise einen Unterschied ob der Verlust der Fähigkeit Heben anhand eines 10 kg-Gewichts über 2 Meter Höhe gemacht wird, oder ob sie ein 15kg Gewicht über die identische Höhe heben müssen.

Für wen kann die Grundfähigkeitenversicherung sinnvoll sein?

Die Grundfähigkeitsversicherung ist unserer Auffassung nach nicht die erste Wahl, um die eigene Arbeitskraft abzusichern. Die Berufsunfähigkeitsversicherung bietet Ihnen einen umfangreicheren Schutz, weil sie alle gesundheitlichen Ursachen versichert. Speziell psychologische Erkrankungen wie Burn-Out, Depression sind hier nicht im gleichen Umfang versichert wie in einer Berufsunfähigkeitsversicherung.

 

Die Grundfähigkeitsversicherung sichert weniger ab, kostet dafür aber auch weniger: Gerade für körperlich schwer arbeitende Berufsgruppen wie beispielsweise Handwerker bleibt der Beitrag so im bezahlbaren Rahmen. Wer sich also weder eine Berufsunfähigkeitsversicherung leisten kann oder will, bekommt immerhin ein Mindestmaß an Schutz. Dieser eignet sich vor allem für Menschen, die körperlich arbeiten und dafür auf viele Grundfähigkeiten angewiesen sind. 

 

Es sollte allerdings zunächst immer versucht werden, eine Berufsunfähigkeit zu bekommen.

Da das Thema Arbeitskraftabsicherung so komplex und wichtig ist, empfehlen wir Ihnen einen Termin mit einem unserer Berater zu vereinbaren. Dieser kann Ihnen dabei helfen, dass passende Produkt für Sie zu finden. Einen Vergleichsrechner stellen wir an dieser Stelle daher bewusst nicht zur Verfügung, da hier die Bedingungswerke umso wichtiger sind und in dem Vergleich durch diverse Rechner nur unzulänglich zur Geltung kommen.

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